Komplexe posttraumatische Belastungsstörungen würden in der Regel ausgelöst durch interpersonelle Traumatisierungen, die länger anhaltend und wiederkehrend seien und denen die Betroffenen kaum oder nicht entkommen könnten. Die Kindheit und Jugend der Beschwerdeführerin sei geprägt gewesen von emotionaler Deprivation und Abwertung (alkoholabhängiger, cholerischer, unberechenbarer, invalidierender Vater), dem Erleben von Hilflosigkeit und Ohnmacht sowie starken Ängsten (wiederholte Wohnortswechsel CH-GB, kein ausserfamiliäres Helfersystem, mehrjährige Krebserkrankung und Tod der Mutter im 12. Lebensjahr), emotionaler Überforderung (Einsamkeit, frühe Verantwortungsübernahme für die