auch Argumente an, die gegen die Annahme einer Aggravation bzw. einer nicht authentischen Symptompräsentation sprächen. So hob sie insbesondere das klinisch imponierende depressive Zustandsbild hervor, das nicht aufgesetzt wirke. Sie merkte an, dass eine derartige Präsentation ein erhebliches schauspielerisches Talent erfordern würde (VB 47 S. 15). Zudem könne eine unzureichende Medikamentencompliance sowohl soziokulturelle als auch störungsinhärente Ursachen haben (VB 47 S. 17).