Hinweise auf eine Aggravation bzw. nicht authentische Symptompräsentation seien insbesondere die demonstrierte, ausgeprägte Pseudodemenz bis hin zur autopsychischen Desorientiertheit, das häufig vorbereitete Antwortverhalten sowie die nicht nachweisbaren Serumspiegel verschriebener Psychopharmaka. Auch viele Lücken und Ungereimtheiten in der Dokumentation, vage Angaben der Versicherten und diagnostische Schwierigkeiten mit überzeichneter Diagnosevielfalt liessen Zweifel an der Authentizität der psychischen Störungen aufkommen. Zudem ergäben sich Hinweise auf sekundären Krankheitsgewinn.