Im Verlauf der Therapie sei versucht worden, den Fokus auf die Bewältigung traumatischer Ereignisse, die inneren Konflikte, die Ängste um den Verlust des Arbeitsplatzes sowie auf die familiären Zusammenhänge zu lenken. Doch die aktuellen finanziellen Belastungen hätten den Fokus der Beschwerdeführerin auf schnelle Lösungen und Auseinandersetzungen mit Anwälten bezüglich der IV-Angelegenheiten verschoben. Die starken Verlustängste bezüglich ihres Arbeitsplatzes und massive Zukunftssorgen in Zusammenhang mit den finanziellen Belastungen, hätten die depressive Symptomatik der Beschwerdeführerin verschoben und hätten sogar ihr Befinden vor dem Austritt nochmals verschlimmert.