Es existierten keine Laboruntersuchungen, mit denen ein Chronic Fatigue Syndrom nachgewiesen oder ausgeschlossen werden könne. Angesicht selbstlimitierender Tendenzen und aggravatorischer Anteile seien diese Beschwerden schon bei der letzten Begutachtung im Juni 2021 als nicht plausibel eingestuft worden. Auch bei einer erneuten Testung (SFSS) am 31. August 2023 hätten sich denn auch die Hinweise auf nicht-authentisches Antwortverhalten bestätigt, da eine erhebliche negative Antwortverzerrung mit Nennung von Pseudobeschwerden auch in mehreren Subskalen bestanden habe (VB 214.4 S. 11).