In der klinischen neurologischen Untersuchung hätten sich keine pathologischen Befunde gefunden, und auch ein MRT des Schädels sei normal ausgefallen. In der neuropsychologischen Untersuchung habe sich eine allseits präzise orientierte, kooperative, jedoch etwas distanzierte, affektiv bedrückt wirkende Beschwerdeführerin präsentiert, bei welcher sich trotz unauffälligem Beschwerdevalidierungsverfahren Hinweise auf eine zumindest teilweise verminderte Anstrengungsbereitschaft mit schwankendem Arbeitstempo bzw. Reaktionsgeschwindigkeiten und vorschnellem Aufgeben gezeigt hätten. Ohne Zweifel sei von gewissen kognitiven Einschränkungen auszugehen.