Somit könnten instabilitätsbedingte Folgeschäden im weiteren Verlauf neben der Primärschädigung der Gelenksknorpelfläche hinzukommen. Die Spätfolgen dieser komplexen Kniegelenksschädigung würden sich aktuell noch nicht absehen lassen. Dennoch erscheine in Zusammenschau des komplexen Frakturmusters mit sehr wahrscheinlicher Beteiligung der Kreuzbänder eine Einschätzung des Integritätsschadens an der untersten Grenze von nur 5 % als viel zu wenig.