Im Sozialversicherungsrecht spielt die Adäquanz als rechtliche Eingrenzung der sich aus dem natürlichen Kausalzusammenhang ergebenden Haftung des Unfallversicherers im Bereich organisch objektiv ausgewiesener Krankheiten, die auf eine Exposition der versicherten Person gegenüber schädigenden Stoffen bei ihrer beruflichen Tätigkeit zurückzuführen sind, praktisch keine Rolle, da sich hier die adäquate weitgehend mit der natürlichen Kausalität deckt (vgl. BGE 134 V 109 E. 2.1 S. 112 mit Hinweis auf BGE 127 V 102 E. 5b/bb S. 103). Anders verhält es sich bei in einem natürlichen Kausalzusammenhang zu einer Berufskrankheit stehenden, aber organisch nicht objektiv ausgewiesenen Beschwerden.