Der Unfallmechanismus passe nicht zur Entwicklung der Ruptur der Sehne. Beim Eingriff im Jahr 2016 sei intraoperativ makroskopisch keine Läsion der Sehne gesehen worden, da diese interstitiell gewesen sei. Auch ohne Trauma zeige sich eine Vergrösserung der interstitiellen Läsion im MRI des Jahres 2017. Auch nach dem Supinationstrauma im Jahr 2020 zeige sich ein identischer Befund ohne komplette Ruptur der Sehne im MRI vom 21. September 2020. Die interstitielle Ruptur der Peronealsehne sei somit schon vorbestehend vor dem Ereignis des Jahres 2015 gewesen, da sie sich bereits ohne Retraumatisierung im Jahr 2017 vergrössert habe.