Dass Letztere am 16. Mai 2011 aufgetreten sei, sei höchst unwahrscheinlich, da am Unfalltag der Processus styloideus ulnae absolut unauffällig zur Darstellung gekommen sei; dies wäre im Falle einer Fraktur nicht so gewesen, da Frakturen der Spitze des Processus styloideus ulnae aufgrund des daran haftenden Ligamentum collaterale carpi ulnare unmittelbar von einer Dislokation des distalen Knochenfragments begleitet würden. Somit könne zusammenfassend festgehalten werden, dass am 16. Mai 2011 ein alter Zustand nach Fraktur des Os triquetrum vorgelegen habe. Hinweise auf frische, traumatisch bedingte Läsionen liessen sich auf den damaligen Röntgenaufnahmen weder erkennen noch vermuten.