Es könne fachlich kontrovers diskutiert werden, ob die Kriterien für eine Diagnose aus dem Angstspektrum erfüllt seien oder nicht, ebenso gut könne es sich auch hier um eine normalpsychologische Reaktion ohne Krankheitswert handeln. Es entstehe darüber hinaus der Eindruck, dass psychische Faktoren für die Wahrnehmung, Aufrechterhaltung und Akzentuierung der Schmerzsymptomatik (Kopfschmerzen) eine Rolle spielen würden (dysfunktionale Krankheitsverarbeitung). Dieser psychisch bedingte Anteil stehe aber nicht im Vordergrund. Daher könne allenfalls von einer chronischen Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren ausgegangen werden, -8-