Versicherungsmedizinisch könne zusammenfassend festgehalten werden, dass erfreulicherweise Tumorfreiheit bestehe und die therapieassoziierten Komplikationen abgeklungen seien. Ungefähr sechs Monate nach Abschluss der Radiotherapie sollte medizinisch theoretisch wieder eine Arbeitsfähigkeit von 50 % erreicht werden können. Die von der Beschwerdeführerin angegeben Einschränkungen (Müdigkeit, Antriebslosigkeit, Konzentrationsstörungen) seien nachvollziehbar, aber in der Regel im Verlauf rückläufig. Mit einer Steigerung der Arbeitsfähigkeit auf 70-80 % könne ein Jahr nach Abschluss der Therapie (also ab 21. April 2022) gerechnet werden.