Diese Störungsbilder triggerten sich gegenseitig in einer negativen Weise, weshalb das Funktionsniveau der Beschwerdeführerin im Alltag mittlerweile reduziert sei, vor allem bei von ihr zu erfüllenden Verbindlichkeiten. Es bestünden "deutlich eingeschliffene", von Passivität geprägte Verhaltensmuster sowie ein sekundärer Krankheitsgewinn. Auch sei die Beschwerdeführerin nicht motiviert, den Cannabiskonsum zu sistieren, was sie damit erkläre, dass sie diesen nur zur Schmerzreduktion betreibe. Sie habe derzeit keine ausreichenden persönlichen Ressourcen, ihre dysfunktionalen Verhaltens- und Wahrnehmensmuster selbstkritisch zu reflektieren bzw. diese zu verändern;