Unter Berücksichtigung der anamnestischen Angaben lasse sich zwar postulieren, dass es zu einer schmerzhaften Aktivierung dieser chronischen Pathologien im Sinne einer vorübergehenden Verschlimmerung gekommen sei. Frische strukturelle Verletzungen von potentiell dauerhaftem und vor allem von aktiv behandlungsbedürftigem Charakter seien hingegen von Anfang an nicht nachweisbar und insbesondere im Arthro-MRT vom 21. Juni 2022 nicht zu erkennen gewesen. Beim operativen Eingriff vom 27. Juni 2022 seien ausschliesslich chronische und damit unfallfremde Pathologien behandelt worden.