Sie führten aus, es bestehe eine geringe Schmerzchronifizierung mit jedoch extrem hoher Schmerzintensität und hohem Beeinträchtigungsgrad. Es bestünden zudem Anzeichen für eine Bewegungsangst. Es scheine eine rezidivierende depressive Störung, aktuell mittelgradiger Ausprägung, vorzuliegen. Seit dem Tod des Sohnes sei die Beschwerdeführerin oft traurig, dies scheine einer normalen Trauerreaktion zu entsprechen. Die Schmerzsymptomatik sei als Verdacht einer chronischen Schmerzstörung mit psychischen und somatischen Anteilen einzuschätzen und werde durch psychosoziale Belastungsfaktoren begünstigt und aufrechterhalten.