Dies lasse automatisch Zweifel aufkommen, ob die Peroneus brevis-Sehne tatsächlich für die beklagten Beschwerden verantwortlich sei. Es sei aber andererseits bekannt, dass Pathologien der Peronealsehnen massgebend mit stattgehabten Inversionstraumen oder einer chronisch lateralen Instabilität des Sprunggelenks einhergehen würden. Klinisch sei indes mehrfach bestätigt worden, dass keine Instabilität vorliege. Ebenso lägen hier keine anlagebedingte Fussfehlform und keine Peronealsehnenluxation vor. Es liege eine Reizung der Peroneus brevis-Sehne vor, die unter den bisherigen Therapiemassnahmen nicht konsequent habe beeinflusst werden können.