Die vorherrschenden Symptome beständen in einer schweren und anhaltenden Affektregulationsstörung, tiefgreifender Selbstwertproblematik und ausgeprägten Schwierigkeiten der Selbstorganisation mit Beeinträchtigung verschiedener Funktionsniveaus (beruflich, persönlich, sozial und Beziehungsaspekte). Die Beschwerdeführerin sei nicht mehr belastbar und der Aufgabe als Textil- und Werklehrerin nicht mehr gewachsen. Die Auswirkungen der sexualisierten Übergriffe in der vorausgegangenen Behandlung zeigten sich erst nach und nach; die Beschwerdeführerin sei durch die während der Kindheit und Jugendzeit erfolgten Übergriffe konditioniert in der "Bewältigung" derartiger Delikte.