Bekannterweise seien längerfristig viele Patienten in ihrer angestammten Tätigkeit nicht mehr arbeitsfähig. In der Literatur werde die Häufigkeit der Arbeitsunfähigkeit üblicherweise mit knapp 50 % angegeben. Einige Autoren würden sogar deutlich schlechtere Langzeitergebnisse mit einer Rückkehr in die angestammte Tätigkeit in nur 6–17 % der Fälle nennen. Die (angestammte, vgl. VB 23.1 S. 3) Arbeit als Köchin erfordere ein hohes Mass an Leistungsfähigkeit und Konzentration, insbesondere auch unter Zeitdruck. Diese Fähigkeiten seien durch die Spätfolgen der SAB beeinträchtigt.