Sie selber habe sich nicht in psychiatrische Behandlung begeben und habe eher versucht optimistisch zu bleiben und stark zu sein. Auf die Frage, ob sie irgendwelche Tätigkeiten vermeide, um nicht an das Ereignis erinnert zu werden, gebe sie an, dass sie das nicht mache, sondern eher ihr Mann. Sie selber fühle sich nicht gut, wenn sie an das Ereignis denke und leide auch teilweise noch unter Träumen. Auf Nachfrage könne sie hierzu aber keine genaueren Angaben machen und sage, sie überlege dann, was passiert wäre, wenn ihre Kinder getroffen worden wären. Dementsprechend seien die Kriterien gemäss ICD-10 für eine PTBS nicht erfüllt (VB 94 S. 29 f.).