Indes scheine die Symptomatik bei der Untersuchung vom 6. Oktober 2021 bereits weitgehend abgeklungen gewesen zu sein, weshalb unklar erscheine, worauf sich die Verdachtsdiagnose in diesem Zeitpunkt gestützt habe. Im neurologischen Untersuchungsbericht von Dr. med. I. vom 14. März 2022 werde ungenügend zwischen anamnestischen und klinischen Erhebungen differenziert. Die Diagnose eines CRPS basiere im Wesentlichen einzig auf Angaben der Beschwerdeführerin. Zwar hätten Dr. med. H. in seinem Bericht vom 2. Februar 2022 und Dr. med. J. in seinem Bericht vom 6. April 2022 "die volle Symptomatologie […] erstmals [sic!] wieder […] beschrieben".