Zum aktuellen Zeitpunkt sei die Diagnose der proximalen spinalen Muskelatrophie genetisch noch nicht gesichert und damit nicht sicher zu prognostizieren, man gehe aber von einem insgesamt sich langsam verschlechternden Prozess aus. Bei der Beschwerdeführerin bestünden im Rahmen ihrer hereditären neuromuskulären Erkrankung Paresen der proximalen oberen und unteren Extremitäten sowie der Rumpfmuskulatur, welche zu einer Einschränkung der Kraft beim Tragen auch schon von leichteren Gegenständen, beim Gehen und Treppensteigen führe. Zudem bestehe auch eine Rumpfparese, die eine adäquate aufrechte Haltung einschränke und zu Rückenschmerzen führe (VB 68 S. 2).