Es existierten jedoch prognostisch ungünstige Faktoren im Sinne einer fehlenden Introspektionsfähigkeit, eines geringen Bildungsstandes und eines verfestigten somatischen Krankheitskonzeptes, so dass speziell in Bezug auf das psychiatrische Krankheitsbild die Prognose eher ungünstig sei und eine Chronifizierung möglich erscheine. In Bezug auf das neuropathische Schmerzsyndrom, die Migräne mit Aura und die psychiatrischen Befunde sei eine Re-Evaluation nach 1 bis 2 Jahren zu empfehlen (VB 110 S. 16 ff.).