Als Ursache dieser Diskrepanz müsse der erhebliche Einfluss des psychischen Leidens im Sinne der chronischen Schmerzstörung mit psychischen und somatischen Faktoren angesehen werden. Dabei träten in der Gesamtbeurteilung die objektivierbaren, eher bescheidenen somatischen Befunde am Bewegungsapparat gegenüber dem Einfluss des psychischen Leidens auf das Krankheitsbild deutlich in den Hintergrund. Trotz intensiver physikalischer Behandlung sowie Analgetika hätten die Beschwerden im Verlauf zugenommen, so dass die Beschwerdeführerin im April 2022 die Arbeit habe niederlegen müssen.