Bei schweren Episoden bestünden andauernd eine gedrückte Stimmung und eine Verminderung von Antrieb und Aktivität. Die Fähigkeit zur Freude, das Interesse und die Konzentration in einem klinischen Untersuchungsgespräch seien objektiv gemindert. Die gedrückte Stimmung verändere sich im Allgemeinen von Tag zu Tag wenig, reagiere nicht auf Lebensumstände und könne von "somatischen" Symptomen begleitet werden, wie Interessenverlust, Verlust der Freude, Früherwachen, Morgentief und deutliche psychomotorische Hemmung.