werde eine Rotatorenmanschettenruptur bildgebend beschrieben, die jedoch erfahrungsgemäss durch den geschilderten Verletzungsmechanismus (Kontusion/Stauchung des linken Schultergelenks) nicht überwiegend wahrscheinlich unfallkausal sei. In der Bildgebung würden die nach frischem Trauma zu erwartenden knöchernen Begleitverletzungen (Bone bruise, Spongiosa-Ödem, Fissur) fehlen, so dass allenfalls von einer vorübergehenden traumatischen Aktivierung einer vorbestehenden degenerativen Rotatorenmanschettenläsion ausgegangen werden könne ("Verlauf nach Schulterkontusion 6 Wochen nach Trauma als unfallkausal zu bewerten").