Die Längsruptur der peronaeus brevis-Sehne, wie im MRT beschrieben, entspräche keiner traumatisch bedingten Sehnenruptur, sondern einem meist degenerativ bedingten Längssplit der Sehne. Ein Ausdünnen des Ligamentum fibulotalare anterius spräche ebenfalls nicht für eine traumatische Läsion, eher für eine chronische Überlastung. Ein zum Unfall zeitnaher Arztbericht sei nicht vorhanden. Auch dies spräche nicht für eine wesentliche Traumatisierung. Weiter bestehe der Zustand nach Operation 2016 im Bereich des fibularen Bandapparates / der Peroneussehnen. Unterlagen darüber lägen nicht vor.