Das Risiko einer Rückenmarksschädigung bei diesem Eingriff werde in der Literatur mit 1:10'000 angegeben. Um dieses Risiko zu minimieren, werde unter mikroskopischer Sicht operiert und die Implantate würden unter direkter Röntgenkontrolle (Durchleuchtung) eingebracht. Beides sei gemäss Operationsbericht eingehalten worden. Sämtliche im Bericht beschriebenen Abläufe seien korrekt. Insgesamt sei die Ausgangslage im konkreten Fall als nicht besonders risikoreich zu bewerten, durch eine sachgemässe Manipulation einen grösseren Schaden zu verursachen (VB 2 S. 42).