Dass bei der Beschwerdeführerin bei dem durchgeführten Eingriff ästhetische Gesichtspunkte im Vordergrund gestanden hätten, was rechtsprechungsgemäss gegen die Leistungspflicht der Beschwerdegegnerin spräche (Urteil des Bundesgerichts 9C_890/2015 vom 14. April 2016 E. 3.3), wird weder von der Beschwerdegegnerin vorgebracht noch ergibt sich dies aus den Akten. Insgesamt ist daher mit überwiegender Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass bei der Beschwerdeführerin belastungsunabhängige und behandlungsbedürftige Schmerzen in beiden Beinen und Armen vorlagen, die durch das Lipödem vom Ganzbein- und Oberarmtyp im Stadium II-III (ICD-10 E88.21) verursacht wurden.