Diese paranoide Symptomatik stehe in engem Zusammenhang mit früheren Kriegserfahrungen in der Kindheit im Rahmen des Jugoslawienkriegs sowie der späteren belastenden Beziehungssituation mit seiner Ex-Freundin, welche auch zu mehrwöchiger Untersuchungshaft geführt habe (vgl. VB 117 S. 16). Trotz der länger dauernden ambulanten psychiatrischen Behandlung inklusive medikamentöser Behandlung habe die Angststörung nur unzureichend stabilisiert werden können. Es müsse von einem chronischen Krankheitsverlauf ausgegangen werden. Allgemein weise die chronische (d.h. therapieresistente) Angststörung einen schlechten Krankheitsverlauf mit hoher Invalidität auf (vgl. VB 117 S. 17).