Pathophysiologisch könnten dafür auch diffuse axonale Schäden ursächlich sein, die sich "naturgemäss" mittels eines 19 Jahre nach dem Unfallereignis ergänzten Schädel-MRT nicht detektieren liessen. Hätte man damals eine solche Bildgebung aufgegleist, wäre deren "Ausbeute" indessen angesichts der einer nativen cMRT entgehenden diffusen axonalen Schäden und funktionellen Veränderungen auf der Neurotransmitterebene auch gering gewesen. Einzig mittels (in der Zwischenzeit neu entwickelten) Modalitäten (PET, fMRT) hätte damals die Verdachtsdiagnose eines "persistent postcontusion syndrom" erhärtet werden können.