Am ehesten werde eine chronische posttraumatische Belastungsstörung vermutet, die sich unter anderem kognitionsmindernd auswirke. Diese Vermutung beruhe auf dem unauffällig befundeten cMRI vom 4. März 2014, den aktuellen fragebogenanamnestischen Hinweisen auf eine ängstlich und depressiv gefärbte Affektverstimmung sowie den gemäss aktueller Eigenanamnese im Langzeitverlauf weiterhin tagsüber auftretenden Unfallbildern und den häufigen nächtlichen Albträumen. Aufgrund der "klar" auffälligen Symptomvalidierung seien allerdings auch sogenannte "nicht-authentische" kognitive Störungen nicht auszuzuschliessen.