Die leichten bis mittelschweren neuropsychologischen Funktionsstörungen seien als Folge kombinierter, sich gegenseitig negativ interagierender Faktoren zu verstehen. Es seien dies einerseits vermindert kompensierbare Folgen der leichten traumatischen Hirnverletzung, andererseits die Folgen nozizeptiver Läsionen der afferenten Verbindungen der oberen HWS-Segmente zum Hirnstamm und zum frontolimbischen System und die psychokognitiven Auswirkungen infolge der entwickelten posttraumatischen Anpassungsstörung (vgl. VB 30 S. 5 f.).