Intraoperativ habe sich die Ruptur am 12. Januar 2021 bestätigt, ein subacromiales Friktionsproblem habe sich aber nicht nachweisen lassen, was ebenfalls für die traumatische Genese der Ruptur spreche. Als einzigen degenerativen Vorzustand lasse sich eine leichte Muskelatrophie ohne fettige Infiltration des Musculus supraspinatus im MRI von August 2020 nachweisen. Unter Würdigung aller Befunde gehe er somit mit überwiegender Wahrscheinlichkeit von einer unfallbedingten Ruptur der Sehne des Musculus supraspinatus an der linken Schulter aus (VB 101 S. 1).