Diese Befunde würden typische Charakteristika arzneimittel-toxischer Leberschädigungen aufweisen und seien gut vereinbar mit dem Vorliegen einer Diclofenac-assoziierten Hepatitis. Das Bild einer Steatohepatitis (Fettleberentzündung) liege dagegen nicht vor, was gegen eine alkoholtoxische und/oder adipositas-assoziierte Schädigung spreche. Zusammenfassend könne mit überwiegender Wahrscheinlichkeit davon ausgegangen werden, dass die Einnahme von Diclofenac wesentlich zur Verschlechterung und Dekompensation der zuvor kompensierten Leberzirrhose geführt habe.