Bei vermehrtem Pausenbedarf überlappten sich zudem die somatischen mit den psychischen Gesundheitsstörungen, weil die Pausen sowohl für die somatische als auch gleichzeitig für die psychische Erholung genutzt werden könnten. Die Leistungsminderung aus psychiatrischer Sicht nehme grundsätzlich im Verlauf des Tages zu und sei am Vormittag geringer als am Nachmittag sowie zu Arbeitsbeginn geringer als im Verlauf des Vormittages bzw. Nachmittages. Morgens und nach der Mittagspause werde also noch mit normaler Leistung gestartet, welche dann asymptotisch nachlasse im Sinne eines Decrescendo-Verlaufes der Leistungsminderung über den Tag hinweg.