Die Diagnose werde erst im ICD-11, das voraussichtlich 2022 erscheinen werde, aufgenommen. Für die Diagnose einer posttraumatischen Belastungsstörung fordere die ICD-10 neben der typischen Symptomatik mit wiederholtem Erleben des Traumas in sich aufdrängenden Gedanken und Träumen und zwar so, als ob das Trauma unmittelbar stattfinde, eine emotionale Abstumpfung der Umgebung gegenüber oder Phasen von Erregtheit, ein deutlich schwer traumatisierendes Ereignis, das bei fast jedem eine tiefe Verzweiflung hervorrufen würde und nenne dazu als Beispiel das Erleben einer schweren Katastrophe oder eines schweren Verbrechens, was bei der Beschwerdeführerin nicht ausgeprägt sei.