Die zurzeit noch vorhanden gesundheitlichen Beeinträchtigungen seien nicht alleine auf das Unfallereignis vom 25. April 2014 zurückzuführen. Die Beschwerden im linken Bein hätten beim Reitunfall vom 13. Juni 2008 "begonnen". Seither sei die Beschwerdeführerin nie beschwerdefrei gewesen. Durch die zusätzliche Schenkelhalsfraktur vom 25. April 2014 sei zumindest in der Initialphase sicher eine passagere Verschlimmerung der Symptomatik und auch des CRPS I im linken Bein aufgetreten. Die wiederholte Entwicklung eines CRPS I (wie es bereits nach den Unfallereignissen des Jahres 2002 und 2008 aufgetreten sei) deute auf eine Prädisposition für diese Schmerzstörung hin.