Weitere Eingriffe an der linken Hand hätten nicht stattgefunden, weshalb kein medizinischer Grund vorgelegen habe, warum die Beschwerdeführerin ein erneutes CRPS – wie neurologisch im Mai 2020 festgestellt (vgl. VB 95 S. 2 ff.) – entwickelt haben sollte. Insbesondere hätten sich bei der aktuellen Begutachtung keine Hinweise für ein CRPS gefunden (VB 139.1 S. 10). Im Rahmen der neurologischen Begutachtung wurden einzelne Symptome der sog. "Budapest-Kri- terien" beschrieben, nämlich anamnestisch eine Hyperalgesie und Hyperästhesie sowie eine von der Beschwerdeführerin beschriebene reduzierte Beweglichkeit bzw. anlässlich der Untersuchung eine Hyperalgesie auf spitze Reize.