138 V 248 E. 5.9 S. 256 ff.). Ein bildgebender oder apparativer Nachweis, welcher ein Absehen von der besonderen Adäquanzprüfung gestatten würde, ist damit durch das neu eingebrachte MEDAS-Gutachten vom 3. September 2021 nicht erbracht, zumal organisch objektiv ausgewiesene Unfallfolgen erst vorliegen, wenn die erhobenen Befunde mit apparativen/bildgebenden Abklärungen bestätigt werden (BGE 134 V 109 E. 9 S. 122, 117 V 359 E. 5d/aa S. 363; Urteil des Bundesgerichts 8C_806/2007 vom 7. August 2008 E. 8.2 mit weiteren Hinweisen). Dies gilt rechtsprechungsgemäss auch bei einem Tinnitus (BGE 138 V 248). -8-