6.2. Den Akten, die als Entscheidgrundlage für den Einspracheentscheid vom 14. Januar 2021 (vgl. VB 323) dienten, ist in otorhinolaryngologischer Hinsicht zu entnehmen, dass die Diagnose Tinnitus gestützt auf die Befunde von Reintonaudiogrammen, mithin subjektiven Verfahren (vgl. Pschyrembel, Klinisches Wörterbuch, 267. Auflage, Berlin/Boston 2017, S. 183), gestellt wurde (vgl. VB 13; 75 S. 5; 110 S. 3). Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung zählen Reintonaudiogramme nicht zur Erbringung des objektiven Nachweises eines Tinnitus (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_779/2013 vom 30. Dezember 2013 E. 4.1; vgl. zum Ganzen BGE 138 V 248 E. 5.9 S. 256 ff.).