Im Rahmen der weiteren Behandlung sollten Compliance-Kontrollen hinsichtlich eines Beikonsums erfolgen (VB 32 S. 118). Auch der RAD-Arzt empfahl in seiner Aktenbeurteilung vom 2. Februar 2022 eine ambulante Behandlung (psy- chiatrisch-psychotherapeutisch mit Schwerpunkt Suchtmedizin) mit dem Ziel der Dosisanpassung der Opiatsubstitution. Diesfalls sei eine Verbesserung des Gesundheitszustands bzw. die Erhöhung der Leistungsfähigkeit von 50 % bis auf 100 % innerhalb von sechs Monaten zu erwarten (vgl. VB 34 S. 5).