Am 19. Mai 2022 erliess die Beschwerdegegnerin erneut eine Verfügung, mit welcher sie abermals für die Periode vom 1. November 2016 bis 31. März 2019 – nach Abzug einer Nachzahlung für die Zeit vom 1. Juli 2019 bis 31. Juli 2020 von Fr. 6'409.00 – im Umfang von Fr. 39'450.00 zu viel ausgerichteten Leistungen der Invalidenversicherung zurückforderte (VB 60). Dieser Verfügung kann indes keinerlei rechtliche Wirkung zukommen, denn es liegt mit den beiden Verfügungen vom 23. Dezember 2020 eine abgeurteilte Sache (res iudicata) vor (vgl. dazu statt vieler BGE 136 V 369 E. 3.1.1 S. 373 f. sowie Urteil des Bundesgerichts 9C_565/2020 vom 17. März 2021 E. 2.1.1; je mit Hinweisen).