Auffällig seien die extrem seltenen Antworten gewesen, so dass man sich fragen müsse, ob die Beschwerdeführerin diese Fragen missverstanden oder die Testinstruktionen nicht befolgt habe. Das Testergebnis müsse mit Vorsicht betrachtet werden, aber die Angaben würden doch mit den bei ihm gemachten Aussagen der Beschwerdeführerin und seinen Beobachtungen übereinstimmen. Die anfänglich einfache Diagnose Anpassungsstörung habe im Laufe der Zeit auf eine depressive Entwicklung mit somatischem Syndrom und zeitweise psychotischen Symptomen erweitert werden müssen, so dass differenzialdiagnostisch sogar an eine schizo-depressive Störung gedacht werden müsse (VB 8 S. 3).