Insgesamt sei die Erkrankung mit einer hohen Komorbidität von Schlafstörung, hypochondrischen Ängsten, depressiver Störung und Vermeidungsverhalten gekoppelt. Zudem würden immer wieder Phasen mit akuter Exacerbation der Schmerzzustände auftreten, welche zu akuten Krisensituationen und Krankschreibungen führen würden. Aus klinisch-medizinischer Sicht bestehe bei der chronischen Schmerzstörung mit somatoformer Überlagerung eine sehr eingeschränkte Arbeitsfähigkeit. Auch die Dysthymia weise einen chronischen Krankheitsverlauf, verbunden mit einer hohen Komorbidität von depressiver Störung, Angststörung etc. auf.