2019, S. 204). Bei blosser Fahrlässigkeit darf keine Einstellung in der Anspruchsberechtigung erfolgen (JACQUELINE CHO- PARD, Die Einstellung in der Anspruchsberechtigung, Zürich 1998, S. 76 f.). (Bewusste) Fahrlässigkeit liegt vor, wenn eine Person die Möglichkeit der -5- Tatbestandsverwirklichung erkennt, allerdings darauf vertraut bzw. mit der Einstellung handelt, dass schon nichts passieren werde (Urteil des Bundesgerichts 8C_872/2011 vom 6. Juni 2012 E. 4.2.1 f.).