Zudem habe er sich von seiner Arbeitgeberin unter Druck gesetzt gefühlt, da dieser "mehr Informationen über seinen Gesundheitszustand" verlangt habe. Dies habe "zur defensiven und überaus menschlichen Reaktion" geführt, dass er das verlangte Arztzeugnis nicht sofort vorgelegt habe und keine weiteren Auskünfte über seinen Gesundheitszustand habe erteilen wollen. Aber er habe mit seinem Verhalten keineswegs die "Entlassung geschweige denn die Inkaufnahme derselben" beabsichtigt. Arbeitgeber würden häufig bei Differenzen, ohne dass dem Arbeitnehmer besondere Verfehlungen vorgeworfen werden könnten, kündigen. Die Kündigung sei während der Probezeit erfolgt.