4.3.3. In seiner – der Beschwerdeführerin mit der Vernehmlassung der Beschwerdegegnerin vom 28. Juni 2022 zugestellten – Stellungnahme vom 22. Juni 2022 führte der RAD-Arzt Dr. med. E., Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, aus, die Berichte von Dr. med. D. vom 18. März 2022 und 13. Mai 2022 seien fachlich nicht überzeugend und medizinisch nicht plausibel. Dr. med. D. diagnostiziere eine schwere depressive Episode, verordne aber nicht einmal ein Antidepressivum, sondern nur einen Tranquilizer und Schmerzmedikamente. Ferner sei die Therapiefrequenz mit ein bis zwei Sitzungen pro Monat bei einer schweren depressiven Episode viel zu niedrig.