Auch die vorgeschlagene chirurgische Behandlung zur Behebung der Neuroforamenstenosen bei fehlenden neurologischen Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit finde keine Bestätigung in den wissenschaftlichen Leitlinien. Eine zervikale Radikulopathie, welche eine Operationsindikation ergeben würde, sei bis anhin nicht vorgelegen. Im Vordergrund stehe ein seit 2012 bildgebend dokumentierter nichtradikulärer, den degenerativen Veränderungen entsprechend, üblicher chronischer Nackenschmerz mit geringen Funktionseinschränkungen (VB 216.3 S. 9 f.).