Hinsichtlich der im medexperts-Gutachten und von den behandelnden Ärzten gestellten Diagnosen einer depressiven Episode hielt die psychiatrische MEDAS ZH-Gutachterin fest, die Beschwerdeführerin habe die geschilderten Unterschiede zwischen normal-psychologischer Stressreaktion und einer depressiven Symptomatik verstanden und habe bestätigt, dass ihre Beschwerden klar im Zusammenhang mit ihren Schmerzen stünden. Wären diese besser zu ertragen, könnte sie ihr Leben wieder aktiver gestalten. Dieses aufrechterhaltene Interesse an der Lebensgestaltung spreche gegen ein depressives Denken und Wahrnehmen der eigenen Situation.