nicht zweifellos als deren blosse Ergänzung darstellt (Art. 511 Abs. 1 ZGB). Diese Bestimmung ist sinngemäss auch auf Erbverträge anzuwenden (W EIMAR, in: Berner Kommentar, Schweizerisches Zivilgesetzbuch, Das Erbrecht, Die Erben, Die gesetzlichen Erben, Die Verfügungen von Todes wegen, Bern 2009, N. 24 zu Art. 511 ZGB; vgl. auch BREITSCHMID, in: Basler Kommentar Zivilgesetzbuch II, N. 7 zu Art. 509-511 ZGB). Eine nach Errichtung eines Erbvertrages getroffene letztwillige Verfügung ist nicht schlechthin ungültig, sondern gemäss Art. 494 Abs. 3 ZGB lediglich so weit anfechtbar, als sie zum Erbvertrag in Widerspruch steht (BGE 101 II 305 E. 3b S. 311 f.; BREITSCHMID, a.a.